Glossen

Seit Schulanfang nehmen wir in Deutsch das Thema Lyrik durch. Nach allerlei Grundbegriffen wie Stilmittel, Versmaße und Reime brachte uns die Deutschlehrerin Glossen zur Auflockerung nach einem schwermütigen Gedicht von Rilke. Bei der Glosse handelt es sich um die Fotokopie des Beitrags von Guido Tartarotti aus dem letzten Samstagskurier. Seit ich einmal seinen Beitrag über die skurrilsten Leserbriefe des Jahres gelesen habe, bin ich jede Woche darauf neugierig. Daraufhin sollten wir auch versuchen, eine Glosse zu verfassen. Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Um etwas Witziges zu schreiben, braucht man ein gewisses schriftstellerisches Talent. Ich habe es versucht, bin aber nicht ganz zufrieden damit.
principe - 2. Nov, 21:13

Das ist in der Tat keine leichte Sache. Es soll leicht, witzig, pointiert zu lesen sein und ist meist doch eine schwierige Geburt. Auch bei den Profis. Daher machen das meist nur arrivierte oder sehr talentierte Journalisten/Innen.
Tipp: Glosse von Hans Rauscher im "Standard" 3x die Woche auf S. 1.

LG
Prof. Prinz

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