„Eingeborene und Einwanderer im Lande Digitalia“
„Eingeborene und Einwanderer im Lande Digitalia“, so lautete die Überschrift eines kurzen Artikels im Samstagkurier vom 6.2.2010. Er stand im Anschluss eines Berichts über den Ausstieg aus Facebook & Co, ähnlich wie der Artikel aus der Presse, den wir als Hausübung behandeln sollten.
In dem kurzen Artikel wird der US Neurowissenschafter Gary Small zitiert, der die Menschen in „digital natives“ und in „digital immigrants“ einteilt. Zur ersteren Gruppe gehören Jugendliche und Kinder, die mit Nintendo, Computer und Handy aufgewachsen sind während zu den „immigrants“ Menschen zählen, die erst im Erwachsenenalter den Umgang mit dem Computer erlernt haben.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Gehirn eines Kindes in frühen Jahren noch sehr formbar ist. In dieser Zeitspanne werden neuronale Verbindungen hergestellt, die Kommunikation, Lesen, Musizieren und Sport betreffen. Allerdings kappt das Gehirn Verbindungen, die nicht oft abgefragt werden. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass diese „digital natives“ später Probleme haben, aufmerksam zuzuhören und sich längere Zeit zu konzentrieren. Auch haben sie nie gelernt, auf Körpersprache und Signale ihres Gesprächspartners zu achten.
Ich war ziemlich betroffen, als ich diesen Artikel gelesen hatte. Normalerweise sehen Kinder solche Geschenke wie einen Nintendo, ein Handy, eine PSP etc. als etwas Positives an und ich kenne niemanden, der sich über solche Dinge nicht freuen würde. Ich bin mir aber sicher, dass sich die Eltern dieser Kinder nicht bewusst sind, welche Probleme später einmal auftauchen können. Konzentriertes Lesen und die Bereitschaft, anderen zuzuhören und auf sie einzugehen sind Fähigkeiten, auf die niemand verzichten kann.
In dem kurzen Artikel wird der US Neurowissenschafter Gary Small zitiert, der die Menschen in „digital natives“ und in „digital immigrants“ einteilt. Zur ersteren Gruppe gehören Jugendliche und Kinder, die mit Nintendo, Computer und Handy aufgewachsen sind während zu den „immigrants“ Menschen zählen, die erst im Erwachsenenalter den Umgang mit dem Computer erlernt haben.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Gehirn eines Kindes in frühen Jahren noch sehr formbar ist. In dieser Zeitspanne werden neuronale Verbindungen hergestellt, die Kommunikation, Lesen, Musizieren und Sport betreffen. Allerdings kappt das Gehirn Verbindungen, die nicht oft abgefragt werden. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass diese „digital natives“ später Probleme haben, aufmerksam zuzuhören und sich längere Zeit zu konzentrieren. Auch haben sie nie gelernt, auf Körpersprache und Signale ihres Gesprächspartners zu achten.
Ich war ziemlich betroffen, als ich diesen Artikel gelesen hatte. Normalerweise sehen Kinder solche Geschenke wie einen Nintendo, ein Handy, eine PSP etc. als etwas Positives an und ich kenne niemanden, der sich über solche Dinge nicht freuen würde. Ich bin mir aber sicher, dass sich die Eltern dieser Kinder nicht bewusst sind, welche Probleme später einmal auftauchen können. Konzentriertes Lesen und die Bereitschaft, anderen zuzuhören und auf sie einzugehen sind Fähigkeiten, auf die niemand verzichten kann.
benedikt94 - 12. Feb, 18:07

Oder auch mein 4 jähriger Bruder (Arda ;)), den ich für ganz intelligent halte, obwohl er schon mit drei Jahren PS3 gespielt hat. Er lernt sehr gerne, versteht sich super mit den Kindern im Kindergarten, ist extrem sportlich und voller Energie.
Heutzutage ist es aber ganz normal und nichts Merkwürdiges mehr, dass Kinder/Jugendliche Konsolen Zuhause haben.
hi
P.S. Aus Arda wird eh mal ein Fußballer werden (=